Seit einem halben Jahr versucht Mel über die gescheiterte Beziehung mit Finn hinwegzukommen. Doch nun steht er vor ihrer Tür – mitten im tiefsten Winter, kurz vor Weihnachten mit einer Bitte, die alles verändert: Für eine Woche soll sie so tun, als wären sie wieder zusammen. In einem traumhaften Cottage in den schottischen Highlands, umgeben von seinen Verwandten, verschneiten Hügeln und knisternden Kaminfeuern, ein letztes Mal. Während Finns funkelnde graugrüne Augen, seine Lebenslust und die Vertrautheit mit seiner Familie in Mel alte Erinnerungen wecken und ihr Widerstand ihm gegenüber immer weiter bröckelt, muss sie sich fragen, ob diese Feiertage wirklich nur eine zweite Chance zum Abschied sind.
Rezension:
Mel lebt in London und ist beruflich als Schmuckdesignerin mit einem eigenen Label erfolgreich. Doch kurz vor Weihnachten ist sie einsam. Ihr Freund Finn hat sich vor einem halben Jahr überraschend von ihr getrennt, ihre beste Freundin ist für ein Jahr in Australien und ihre Eltern gönnen sich zum ersten Mal in ihrem Leben eine Fernreise.
Als Finn nun vor ihrer Tür steht und sie bittet, einen Weihnachtsurlaub mit seiner Familie in einem Cottage in den schottischen Highlands zu verbringen und dabei so zu tun, als wären sie wieder ein Paar, willigt Mel unter der Bedingung ein, sich anschließend von ihm zu trennen, um ihm die Demütigung heimzuzahlen. Zudem liebt sie seine Familie und möchte sich in der Woche von ihr verabschieden.
Doch Mel hat nach wie vor Gefühle für ihn, was weder den Aufenthalt noch den Racheplan einfach macht.
Zugegebenermaßen wirkt das Szenario etwas weit hergeholt: Mel wurde abserviert und erfüllt Finn trotzdem seinen Gefallen? Finn hat sich vor seiner gesamten Familie von ihr getrennt und macht die Trennung nur für ein harmonisches Weihnachtsfest rückgängig? Aber... give it a chance.
Der Roman wird in der Gegenwart in den 14 Tagen vor Weihnachten aus der Perspektive von Mel geschildert. Daneben gibt es Rückblenden aus Finns Sicht, die in aller Kürze von den drei Jahren bis zur Trennung vor einem halben Jahr handeln.
Es ist eine Mischung aus Fake Dating, Second Chance, Enemies-to-Lovers und Found Family, die mit dem verschneiten Setting in Schottland, Glühwein und knisterndem Kaminfeuer sowie gemeinsamen familiären Erlebnissen für eine weihnachtliche Stimmung sorgt.
Mel lebt in London und ist beruflich als Schmuckdesignerin mit einem eigenen Label erfolgreich. Doch kurz vor Weihnachten ist sie einsam. Ihr Freund Finn hat sich vor einem halben Jahr überraschend von ihr getrennt, ihre beste Freundin ist für ein Jahr in Australien und ihre Eltern gönnen sich zum ersten Mal in ihrem Leben eine Fernreise.
Als Finn nun vor ihrer Tür steht und sie bittet, einen Weihnachtsurlaub mit seiner Familie in einem Cottage in den schottischen Highlands zu verbringen und dabei so zu tun, als wären sie wieder ein Paar, willigt Mel unter der Bedingung ein, sich anschließend von ihm zu trennen, um ihm die Demütigung heimzuzahlen. Zudem liebt sie seine Familie und möchte sich in der Woche von ihr verabschieden.
Doch Mel hat nach wie vor Gefühle für ihn, was weder den Aufenthalt noch den Racheplan einfach macht.
Zugegebenermaßen wirkt das Szenario etwas weit hergeholt: Mel wurde abserviert und erfüllt Finn trotzdem seinen Gefallen? Finn hat sich vor seiner gesamten Familie von ihr getrennt und macht die Trennung nur für ein harmonisches Weihnachtsfest rückgängig? Aber... give it a chance.
Der Roman wird in der Gegenwart in den 14 Tagen vor Weihnachten aus der Perspektive von Mel geschildert. Daneben gibt es Rückblenden aus Finns Sicht, die in aller Kürze von den drei Jahren bis zur Trennung vor einem halben Jahr handeln.
Es ist eine Mischung aus Fake Dating, Second Chance, Enemies-to-Lovers und Found Family, die mit dem verschneiten Setting in Schottland, Glühwein und knisterndem Kaminfeuer sowie gemeinsamen familiären Erlebnissen für eine weihnachtliche Stimmung sorgt.
Es ist zu spüren, dass sich Mel und Finn immer noch lieben. Beide haben viele Gemeinsamkeiten, sind kreativ und handwerklich begabt - und voller Selbstzweifel. Lange bleibt im Dunkeln, warum es überhaupt zur Trennung kam und ob sie ihre Differenzen überwinden können. Daneben haben die Nebenfiguren mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, wovon jedoch nichts ausführlicher thematisiert wird.
Die Geschichte sorgt für (vor-)weihnachtliche Atmosphäre, inhaltlich fehlt es ihr jedoch an Originalität, Dramatik und Romantik und ist im Vergleich zu den anderen Winterromanen von Emily Stone weit weniger tiefgängig und emotional. Die Botschaft für mehr Selbstfürsorge, den Mut, neu anzufangen und die eigenen Träume zu leben statt die Erwartungen anderer zu erfüllen, erfolgt, bezogen auf nahezu alle Personen, inflationär.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen