Rosalie Fischer ist vor Kurzem mit ihrer zweijährigen Tochter zu ihrer Großmutter nach Firefly Island gezogen, wo sie gemeinsam mit ihren beiden Schwestern der kanadischen Insel durch das Ausrichten von Hochzeiten zu neuem Glanz verhilft. Wenn nicht Hubschrauberpilot Mark McAllister wäre, der die Bewohnerinnen der Firefly Lodge immer wieder mit seinen lauten Starts und Landungen nervt. Rosalie hat jedoch noch ein zweites Problem: Sie benötigt dringend noch ein paar heiße Liebesszenen für ihren Roman, sonst wird das Buch womöglich nicht veröffentlicht. Nur leider fehlt ihr dafür die Inspiration – bis sie ausgerechnet Mark näherkommt und zwischen den beiden die Funken sprühen. Aber was, wenn er mitbekommt, dass sie ihn für ihren Roman benutzt? Dann droht auch noch ein Sturm die nächste Inselhochzeit zu verwüsten.
Rezension:
Rosalie ist vor Kurzem aus Berlin zusammen mit ihrer zweijährigen Tochter Chloe als Alleinerziehende an den Ort ihrer Kindheitssommer zurückgekehrt: nach Firefly Island. Dort unterstützt die Fotografin ihre beiden jüngeren Halbschwestern Holly und Ivy, die das Anwesen der Großmutter als Hochzeitslocation nutzen möchten.
Auf der anderen Seite der Insel wohnt Mark McAllister, der dort zum Leidwesen aller einen hässlichen Wohnklotz errichtet hat, den er mit seinem Hubschrauber erreicht. Die ersten Begegnungen mit "Mr. Darcy" waren beiderseits mehr als unterkühlt und doch verspürt Rosalie eine Sehnsucht zu dem attraktiven Mann, nachdem ihre beiden Schwestern überglücklich frisch verliebt sind. Zudem könnte sie ein wenig Inspiration für ihren ersten Roman gebrauchen, denn der Verlag verlangt nach mehr Spice in ihrer Liebesgeschichte.
"Hinter dem Horizont" ist der abschließende dritte Band der "Firefly Island"-Reihe um die drei deutsch-kanadischen Schwestern. Es empfiehlt sich, Teil 1 und 2 gelesen zu haben, um die Hintergründe der Charaktere zu kennen und die Dynamik zwischen den Schwestern zu verstehen. Teil 3 widmet sich der ältesten Schwester Rosalie, die als Tochter einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen ist und nun selbst alleinerziehend ist. Durch geschickte Einschübe werden gerade zu Beginn alle Haupt- und Nebenfiguren in Erinnerung gebracht, so dass man sich sofort wieder an den Schauplatz der kleinen Privatinsel zurückversetzt fühlt, wo die Geschichte nahtlos fortgesetzt wird.
Analog zu den beiden Bänden zuvor wird auch diese Liebesgeschichte aus der Sicht der weiblichen und der männlichen Hauptfigur erzählt, wobei Rosalies Leben und Gefühle mehr Raum einnehmen.
Schon den ganzen Sommer über kam es zu Begegnungen zwischen Rosalie und Mark, die abschätzig und feindselig waren, bis die quirlige zweijährige Chloe und Marks gutmütiger Labrador Arthur zu Eisenbrechern wurden. Obschon der Herbst aufzieht und die Firefly-Season vorbei ist, sprühen die Funken heftig, wobei eine Distanz bleibt. Sowohl Rosalie als auch Mark wurden von der Liebe enttäuscht und haben Angst vor ihren Gefühlen. Insbesondere Rosalie glaubt nicht an ein Happy End wie in einem Liebesroman und zieht sich immer wieder zurück. Missverständnisse sind vorprogrammiert, währenddessen sich beide ihrem Glück ein wenig selbst im Wege stehen.
Die Geschichte entwickelt sich in ihrem Kern nicht überraschend, aber glaubwürdig, ist lebendig, unterhaltsam und voller wortwitziger Dialoge geschildert. Die Gefühle beider Hauptfiguren sind nachvollziehbar, wobei sich vor allem Rosalie mit ihrer Verunsicherung wiederholt ruppig zeigt - im Gegensatz zu Mark, der statt grumpy eine absolute green flag ist, der nicht nur seinen Hund abgöttisch liebt, sondern auch für Chloe offene Arme hat.
Auf der anderen Seite der Insel wohnt Mark McAllister, der dort zum Leidwesen aller einen hässlichen Wohnklotz errichtet hat, den er mit seinem Hubschrauber erreicht. Die ersten Begegnungen mit "Mr. Darcy" waren beiderseits mehr als unterkühlt und doch verspürt Rosalie eine Sehnsucht zu dem attraktiven Mann, nachdem ihre beiden Schwestern überglücklich frisch verliebt sind. Zudem könnte sie ein wenig Inspiration für ihren ersten Roman gebrauchen, denn der Verlag verlangt nach mehr Spice in ihrer Liebesgeschichte.
"Hinter dem Horizont" ist der abschließende dritte Band der "Firefly Island"-Reihe um die drei deutsch-kanadischen Schwestern. Es empfiehlt sich, Teil 1 und 2 gelesen zu haben, um die Hintergründe der Charaktere zu kennen und die Dynamik zwischen den Schwestern zu verstehen. Teil 3 widmet sich der ältesten Schwester Rosalie, die als Tochter einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen ist und nun selbst alleinerziehend ist. Durch geschickte Einschübe werden gerade zu Beginn alle Haupt- und Nebenfiguren in Erinnerung gebracht, so dass man sich sofort wieder an den Schauplatz der kleinen Privatinsel zurückversetzt fühlt, wo die Geschichte nahtlos fortgesetzt wird.
Analog zu den beiden Bänden zuvor wird auch diese Liebesgeschichte aus der Sicht der weiblichen und der männlichen Hauptfigur erzählt, wobei Rosalies Leben und Gefühle mehr Raum einnehmen.
Schon den ganzen Sommer über kam es zu Begegnungen zwischen Rosalie und Mark, die abschätzig und feindselig waren, bis die quirlige zweijährige Chloe und Marks gutmütiger Labrador Arthur zu Eisenbrechern wurden. Obschon der Herbst aufzieht und die Firefly-Season vorbei ist, sprühen die Funken heftig, wobei eine Distanz bleibt. Sowohl Rosalie als auch Mark wurden von der Liebe enttäuscht und haben Angst vor ihren Gefühlen. Insbesondere Rosalie glaubt nicht an ein Happy End wie in einem Liebesroman und zieht sich immer wieder zurück. Missverständnisse sind vorprogrammiert, währenddessen sich beide ihrem Glück ein wenig selbst im Wege stehen.
Die Geschichte entwickelt sich in ihrem Kern nicht überraschend, aber glaubwürdig, ist lebendig, unterhaltsam und voller wortwitziger Dialoge geschildert. Die Gefühle beider Hauptfiguren sind nachvollziehbar, wobei sich vor allem Rosalie mit ihrer Verunsicherung wiederholt ruppig zeigt - im Gegensatz zu Mark, der statt grumpy eine absolute green flag ist, der nicht nur seinen Hund abgöttisch liebt, sondern auch für Chloe offene Arme hat.
Während die Romanze die Handlung bestimmt, erfährt man nebenher, wie Hollys und Ivys Lebenswege weitergehen und wie die Lodge als Hochzeitslocation weiter Gestalt annimmt.
Empathisch, romantisch und am Ende mit spannender Dramatik ist "Hinter dem Horizont" nicht nur ein warmherziges Wiedersehen mit bekannten sympathischen Charakteren, sondern auch ein rundum gelungener Abschluss der Trilogie um die drei Firefly Island-Schwestern, die alle einen privaten und beruflichen Neuanfang wagen, mit dem sie vor dem Sommer nicht gerechnet haben.


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