Im Hungerwinter 1946/47 begegnet Hedi, hochschwanger und junge Flüchtlingsfrau aus Pommern, Alfons Müller-Wipperfürth, einer der schillerndsten Gestalten im Deutschland der Nachkriegszeit. Die Welt des zukünftigen Hosenkönigs sind Stoffe, Schnittmuster und Nähmaschinen. Hedi avanciert zu Müllers persönlicher Assistentin, und eine Geschichte von Aufstieg und Fall in der noch jungen Bundesrepublik nimmt ihren Lauf.
Als alleinerziehende Mutter kämpft Hedi gegen Vorurteile und Misstrauen. Aber ihre beharrliche Suche nach Freundschaft und Liebe wird belohnt – bis vollkommen unerwartet der Vater ihres Kindes vor der Tür steht.
Es ist eine Geschichte des Nichtaufgebens und einer Wiederauferstehung. Persönlich, wirtschaftlich und letztlich die eines ganzen Landes und seiner Menschen.
Als alleinerziehende Mutter kämpft Hedi gegen Vorurteile und Misstrauen. Aber ihre beharrliche Suche nach Freundschaft und Liebe wird belohnt – bis vollkommen unerwartet der Vater ihres Kindes vor der Tür steht.
Es ist eine Geschichte des Nichtaufgebens und einer Wiederauferstehung. Persönlich, wirtschaftlich und letztlich die eines ganzen Landes und seiner Menschen.
Rezension:
Hedi Wetzlaff musste während des Zweiten Weltkriegs aus Pommern fliehen und gelangt über ein Flüchtlingslager in Dänemark im Hungerwinter 1946/47 ins Bergische Land. Sie ist schwanger, hat aber das Glück aufgrund ihrer ehrlichen Art eine Anstellung bei dem späteren "Hosenkönig" Alfons Müller zu erhalten. Von einer Näherin wird sie schon bald zu seiner persönlichen Assistentin und erhält auch darüber hinaus Unterstützung für sich und ihren Sohn. Gerade deshalb sieht sich Hedi Neid und Missgunst in Wipperfürth ausgesetzt, findet aber in Anna und Georg Freunde, die zu ihr halten, bis Georg mehr Anspruch auf sie erhebt.
Der Roman basiert auf der Lebensgeschichte von Hedi, der Großmutter des Autors. Auch der charismatische Herrenmodenfabrikant Alfons Müller ist eine reale historische Figur, die mit ihrem Unternehmen ein Beispiel für den Wiederaufbau und den Wirtschaftsaufschwung in der Nachkriegszeit ist.
Die Geschichte ist aus wechselnden Perspektiven lebendig geschrieben. Hedi ist eine zurückhaltende, sensible junge Frau, die jedoch zum richtigen Moment mit ihrer Meinung nicht zurückhält, für sich selbst einsteht und selbst den innovativen Fabrikanten inspirieren kann. Alfons Müller ist ein Visionär, der trotz eines leichten Größenwahns die Marke Müller-Wipperfürth zu einem florierenden Unternehmen ausgebaut hat.
Der Autor beschreibt Hedis Leben von 1946 bis in die 1960er-Jahre, die Schwierigkeiten als unwillkommene Fremde und als alleinerziehende Mutter, die auch noch Vollzeit arbeitete. Darüber hinaus gibt er sehr persönliche Einblicke bei seinem Versuch, die Lücken in seiner Familiengeschichte zu schließen.
Hedi Wetzlaff musste während des Zweiten Weltkriegs aus Pommern fliehen und gelangt über ein Flüchtlingslager in Dänemark im Hungerwinter 1946/47 ins Bergische Land. Sie ist schwanger, hat aber das Glück aufgrund ihrer ehrlichen Art eine Anstellung bei dem späteren "Hosenkönig" Alfons Müller zu erhalten. Von einer Näherin wird sie schon bald zu seiner persönlichen Assistentin und erhält auch darüber hinaus Unterstützung für sich und ihren Sohn. Gerade deshalb sieht sich Hedi Neid und Missgunst in Wipperfürth ausgesetzt, findet aber in Anna und Georg Freunde, die zu ihr halten, bis Georg mehr Anspruch auf sie erhebt.
Der Roman basiert auf der Lebensgeschichte von Hedi, der Großmutter des Autors. Auch der charismatische Herrenmodenfabrikant Alfons Müller ist eine reale historische Figur, die mit ihrem Unternehmen ein Beispiel für den Wiederaufbau und den Wirtschaftsaufschwung in der Nachkriegszeit ist.
Die Geschichte ist aus wechselnden Perspektiven lebendig geschrieben. Hedi ist eine zurückhaltende, sensible junge Frau, die jedoch zum richtigen Moment mit ihrer Meinung nicht zurückhält, für sich selbst einsteht und selbst den innovativen Fabrikanten inspirieren kann. Alfons Müller ist ein Visionär, der trotz eines leichten Größenwahns die Marke Müller-Wipperfürth zu einem florierenden Unternehmen ausgebaut hat.
Der Autor beschreibt Hedis Leben von 1946 bis in die 1960er-Jahre, die Schwierigkeiten als unwillkommene Fremde und als alleinerziehende Mutter, die auch noch Vollzeit arbeitete. Darüber hinaus gibt er sehr persönliche Einblicke bei seinem Versuch, die Lücken in seiner Familiengeschichte zu schließen.
"Und Hedi springt" ist ein interessantes Zeitzeugnis einer Ära, die von Aufschwung geprägt war, wobei Verluste, Entbehrungen und alte Nazi-Seilschaften nicht außer Acht gelassen werden. Das Buch lebt dabei von seinen besonderen Charakteren und einer lakonischen Erzählweise.





