Cecilia arbeitet als Housesitterin und hangelt sich von Auftrag zu Auftrag. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie den Boden unter den Füßen verloren, kann nicht einmal mehr ein WG-Zimmer bezahlen. Nun wird sie an der Villa der einflussreichen Familie Waldner abgesetzt, einsam gelegen auf einer winzigen Ostseeinsel. Die perfekte Idylle – die perfekte Falle. Denn Cecilia ist nicht zufällig hier: Eine machtvolle Anziehung verbindet sie mit Johannes Waldner, dem Sohn des verstorbenen Besitzers. Während Cecilia sich noch allein im Haus wähnt, machen sich vier Menschen auf den Weg zur Insel. Mit dunklen Geheimnissen und eigener Agenda. Aber würden sie dafür auch töten?
Rezension:
Cecilia lebt nach dem Tod ihrer Mutter in einem WG-Zimmer und hält sich finanziell mit Online-Nachhilfe über Wasser. Die WG dient weitestgehend als reine Meldeadresse, denn Cecilia ist nach der Empfehlung einer Freundin auf den Geschmack des Housesittings gekommen. Sie flüchtet sich damit in Häuser der Schönen und Reichen und schlüpft gleichzeitig ungehemmt in andere Rollen. Bei einem ihrer Aufträge lernt sie Johannes Waldner kennen, der nach dem Tod seines Vaters dessen lukrative Firma übernommen hat.
Als Cecilia eines der Häuser der Familie auf einer Privatinsel in der Ostsee betreuen soll, nutzt sie die Gelegenheit, Johannes mit ihren Freunden bekannt zu machen. Während Cecilia in der ersten Nacht allein in dem Haus Geräusche hört, sich unbehaglich und beobachtet fühlt, ahnt niemand, was sie mit der Einladung ihrer Freunde auf die Insel auslösen wird.
Der Roman wird wechselnd aus den Perspektiven von Cecilia, Johannes und ihrem besten Freund Nick erzählt. Zahlreiche Rückblenden in die Vergangenheit ergänzen die gegenwärtige Handlung und offenbaren allmählich dunkle Geheimnisse und was die Charaktere untereinander verbindet.
Cecilia lebt nach dem Tod ihrer Mutter in einem WG-Zimmer und hält sich finanziell mit Online-Nachhilfe über Wasser. Die WG dient weitestgehend als reine Meldeadresse, denn Cecilia ist nach der Empfehlung einer Freundin auf den Geschmack des Housesittings gekommen. Sie flüchtet sich damit in Häuser der Schönen und Reichen und schlüpft gleichzeitig ungehemmt in andere Rollen. Bei einem ihrer Aufträge lernt sie Johannes Waldner kennen, der nach dem Tod seines Vaters dessen lukrative Firma übernommen hat.
Als Cecilia eines der Häuser der Familie auf einer Privatinsel in der Ostsee betreuen soll, nutzt sie die Gelegenheit, Johannes mit ihren Freunden bekannt zu machen. Während Cecilia in der ersten Nacht allein in dem Haus Geräusche hört, sich unbehaglich und beobachtet fühlt, ahnt niemand, was sie mit der Einladung ihrer Freunde auf die Insel auslösen wird.
Der Roman wird wechselnd aus den Perspektiven von Cecilia, Johannes und ihrem besten Freund Nick erzählt. Zahlreiche Rückblenden in die Vergangenheit ergänzen die gegenwärtige Handlung und offenbaren allmählich dunkle Geheimnisse und was die Charaktere untereinander verbindet.
Raffiniert wird eine Ereigniskette aufgebaut, deren Auswirkung anfangs nicht zu erahnen ist. Die Folgen einer Tat wiegen schwer und lassen die Rollen von Opfern und Tätern verschwimmen. Frühzeitig ist klar, dass jeder Protagonist seine eigene Agenda verfolgt und sie sich gegenseitig nicht über den Weg trauen. Es geht um Verrat, Manipulation und Rache.
Das Setting auf einer entlegenen Insel, auf der ein Sturm aufzieht und von der kein Entkommen möglich ist, trägt zur Bedrohungslage bei und unterstützt das Gefühl des Ausgeliefertseins. Schon durch den Prolog ist klar, dass am Ende nicht alle überleben werden.
Der Thriller setzt auf ein mörderisches und wendungsreiches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem selbst Freunde zu Feinden werden. Die Handlung ist spannend aufgebaut, auch wenn die Gegenwart zunächst weitschweifig erzählt wird. Insbesondere die Sexszenen, die in Teilen sogar aus doppelter Sicht erzählt werden, erfüllen keinen Zweck und sind aufgrund der vulgären Wortwahl unschön unpassend.
Die Motive für die Taten der Protagonisten sind schlüssig, jedoch erscheint oftmals zu konstruiert, wie sie sich gegenseitig auf die Schliche kommen, Beweismittel für die eigene Schuld aufbewahrt werden, Dinge aufgedeckt werden, die perfekt versteckt waren und instinktiv die richtigen Schlüsse gezogen werden.
Trotz einzelner Kritikpunkte überzeugt am Ende das böse Finale, das einem Thriller würdig ist.


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